Stimmen aus der Stadt
Stimmen aus der Stadt und aus den Dörfern

Hermann Wessling
Dipl.-Soziologe
Forum Glas Bad Münder
"Mit den beiden stadtgeschichtlich bedeutsamen Gebäuden Steinhof und bisherige Sparkasse hat Bad Münder die einmalige Chance, sein künftiges Rathaus in diesen beiden Gebäuden mitten im Stadtzentrum zu platzieren.
Darum bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger, beim Bürgerentscheid am 21. September 2025 unbedingt für diese Alternative zu stimmen. "

Michael Engel
Einzelhändler
(Kaufhaus Döring)
Bad Münder
"Die ehemalige Sparkasse in Verbindung mit dem Steinhof ist vielleicht nicht nur die günstigste Lösung, sondern für die Innenstadt auch die attraktivste. Wir haben hier die Chance für einen neuen und modernen Auftritt, der belebend wirken kann."

Dudo Wanderer
Buchhändlerin
Bad Münder
"Der Erhalt und die Sanierung der historischen Gebäude (Steinhof, Sparkassengebäude, altes Rathaus) muss oberste Priorität haben!
Diese Gebäude erzählen die Geschichte unserer Stadt und sie machen unsere Stadt interessant und attraktiv. Übrigens auch für Touristen und die Klinikbesucher.
Wir Bürgerinnen und Bürger, die wir hier leben, wissen um die Potenziale dieser charmanten und liebenswerten Stadt, die endlich gepflegt und ausgeschöpft werden sollten. So könnten wir auch das „Bad“, unsere Kurstadt auf Dauer wiederbeleben.
Wenn die historischen Gebäude nicht gerettet werden, vielleicht noch an Käufer gegeben werden, die sie leer stehen lassen, dann ist damit der Untergang dieser schönen Kleinstadt mit ihren vielen Alleinstellungsmerkmalen in der Umgebung (fragen Sie mich, ich kann sie Ihnen aufzählen) besiegelt.
Wir haben eine Verantwortung, diese großartigen Gebäude für die nächste Generation zu bewahren."

Dr. Karl Schnelle
Richter a.D.
Bad Münder
"Ich bin nicht Mitglied der Bürgerinitiative und auch in keiner Partei, fühle mich aber durchaus verpflichtet, als in Bad Münder geborener und alteingesessener Bürger zur Frage des Rathauses und eines eventuellen Neubaus zu äußern. Entscheidend ist für mich, dass der historische Stadtkern erhalten bleibt. Und dazu gehört eben auch, dass in Bad Münder ein Rathaus gebaut beziehungsweise verbessert und restauriert wird. Dafür bietet es sich für mich an, den Steinhof und eventuell das historische Rathaus zu behalten und dann das zu verbinden mit dem zur Verfügung stehenden Bau der Sparkasse. Beide, Steinhof und Sparkasse, gehören im Übrigen auch zu den historischen Gebäuden des sogenannten Hotzenhofes, vielen Münderanern immer noch bekannt und mit historischer Bedeutung."

Michael Meier
Ehem. Leiter des Museums für Stadt- und Regionalgeschichte in Bad Münder
"Bad Münder hat die einmalige Chance seinen Verwaltungssitz um ein bedeutendes historisches Gebäude zu erweitern. Damit öffnen sich auch großartige Perspektiven für die Stadtplanung, auch um vor den repräsentativen Baudenkmälern einen Platz für Veranstaltungen zu gestalten."

Monica Gräfin Adelmann
Umsonst Bad Münder e.V.
"Die Stadt Bad Münder kann stolz sein auf die schönen historischen Gebäude: den Steinhof und das Rathaus! Sie tragen zum einzigartigen Charakter der Stadt bei. Ihr Erhalt mit einer sinnvollen Nutzung kann uns Bürger und Bürgerinnen mit Freude erfüllen. Die Einbeziehung der ehemaligen Sparkasse kann den von der Verwaltung beklagten Platzmangel wunderbar ausgleichen."

Brigitte Kolde
"Der historische Stadtkern ist ein zentraler Teil unserer Stadtidentität – er erzählt unsere Geschichte und gibt dem Ort sein Gesicht. Die Verbindung des denkmalgeschützten Gebäudes am Steinhof mit der alten Sparkasse ist eine echte Chance: Hier kann moderne Nutzung mit historischer Substanz sinnvoll kombiniert werden – vorausgesetzt, der Steinhof wird dringend restauriert.
Ein Neubau auf dem Gelände der alten Grundschule – und damit ein weiteres öffentliches Gebäude außerhalb des Stadtkerns – würde das gewachsene Gefüge weiter aufbrechen. Schon der Neubau der Volksbank hat die Einheit des historischen Zentrums spürbar geschwächt. Diesen Trend sollten wir nicht fortsetzen.
Statt immer mehr Neues an den Rand zu setzen, sollten wir uns darauf konzentrieren, das Bestehende zu erhalten, sinnvoll zu sanieren und zeitgemäß zu nutzen."

Detlef Bischoff
Vorsitzender des Kur- und Verkehrsvereins
"Der von der Politik und Verwaltung angestrebte Kompromiss ist ein "fauler Kompromiss". Einerseits wäre die Stadt bereit, die Sparkassenlösung prüfen zu lassen mit der Folge, dass bei negativem Prüfungsergebnis der Weg für den Neubau trotzdem frei wäre. Andererseits würdet Ihr auf den erfolgreichen Ausgang des Bürgerbegehrens für den Umbau der Grundschule endgültig verzichten. Damit wären alle 3000 Bürgerinnen und Bürger, die das Bürgerbegehren unterzeichnet haben, zutiefst enttäuscht.
Es steht im Raum, dass einige Entscheider aus Politik den Neubau favorisieren. Und dies, obwohl die Architekten bei der Variantenanalyse keine Hinderungsgründe für den Umbau der Grundschule sehen. Von der Politik wiederholt vorgetragene Argumente gegen den Umbau sind m.E. nicht belastbar.
Die Sparkassenlösung könnte sich am Ende des Tages als nicht realisierbar erweisen. In der Folge würde dann ein neuer Ratsbeschluss gefasst werden. Und wie sähe dieser dann aus? 3-mal dürft ihr raten....NEUBAU.
Ich empfehle Euch, die erfolgreich eingesammelten Unterschriften abzugeben, so dass es zu einer Bürgerbefragung kommen muss. Nur so kann erreicht werden, dass die Bürgerinnen und Bürger ihr Votum für den Umbau der Grundschule als zweitbeste Variante (ideal wäre die Sparkassenlösung als beste Variante) abgeben. Somit wäre dann auch klar, dass die Bürgerinnen und Bürger den Neubau mehrheitlich für ungeeignet halten."
