Moderne Verwaltung

Gute Arbeitsplätze für die Mitarbeitenden - 
guter Service für die Bürgerinnen und Bürger

Zunächst einmal: Selbstverständlich wollen auch wir bestmögliche Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden der Verwaltung. Doch wie könnten diese aussehen?

Das sagt die Stadt Bad Münder
Die Stadt führt in ihrer Kostenschätzung zu unserem Bürgerbegehren u.a. aus, dass bei einem Umbau der alten Grundschule durch die Struktur des Gebäudes moderne Arbeitsbedingungen nur zum Teil und Einzelbüros kaum möglich seien. Demgegenüber biete ein Neubau bestmögliche Beschäftigungsverhältnisse. In diesem Kontext ist aufgefallen, dass die beiden dem Rat zur Abstimmung im Juni 2024 vorgestellten Alternativen nicht zusammenpassen. Bei der Umbauvariante der alten Schule würden 60 und beim Neubau des Rathauses 80 Arbeitsplätze entstehen. Es ist sicher nicht davon auszugehen, dass sich die Zahl der Mitarbeitenden in den kommenden Jahren signifikant erhöhen wird. Tatsächlich ist die Stadt nach Aussage des Bürgermeisters Herrn Barkowski aktuell Arbeitgeber von 55 Beschäftigten direkt in der Stadtverwaltung.

Was kennzeichnet eine moderne Verwaltung?
Ein hier vorgesehener Personalaufbau von 25 Mitarbeitenden im Zeitalter der Digitalisierung, des demografischen Wandels und des Bürokratieabbaus erscheint alles andere als realistisch. Verschiedene aktuelle Studien (u.a. Fraunhofer Institut 12/2024) und Modellbeispiele (u.a. Region Hannover) zeigen auf, dass im Zeitalter der Digitalisierung flexible Arbeitsstrukturen angeboten werden sollten, um Produktivität und Zufriedenheit der Beschäftigten zu fördern. Auch bedingt durch die Pandemie steht hybrides Arbeiten, eine Kombination aus Bürotätigkeit und Homeoffice oder anderer mobiler Arbeit, immer mehr im Fokus, sodass sich für viele die Zeit der Anwesenheit am Arbeitsplatz verringert. Dazu kommen OpenSpace-Konzepte, in denen auf feste Wände und Einzelbüros verzichtet wird, und geteilte Arbeitsplätze, das sogenannte Desksharing. Hierdurch werden Flächen optimal ausgelastet, Arbeitsprozesse optimiert und attraktive Bedingungen für neue Mitarbeitende geschaffen. Kurze Wege, gemeinsames Denken und schnellerer Austausch bewirken eine effizientere Kommunikation und Zusammenarbeit in der Verwaltung und sind dadurch bürgernah und kundenfreundlich.

Das meinen wir
Ein Rathausneubau wie vom Rat beschlossen wäre neben den Kosten- und Umweltfaktoren auch aus planerischen Gründen überdimensioniert. Auch der dort ebenfalls vorgesehene Ratssaal ist überflüssig, da der Martin-Schmidt-Saal für Sitzungen genutzt werden kann.
Ohne hier jetzt auf die Möglichkeiten flexibler Arbeitsstrukturen wie oben dargestellt einzugehen, würden lt. Planung bei der Umbauvariante der Schule 60 Arbeitsplätze entstehen. In der alten Sparkasse gibt es zurzeit 25 Büros mit 1-3 Arbeitsplätzen, und 6 weitere Büros mit 1-2 Plätzen könnten theoretisch im Dachgeschoss eingerichtet werden, sodass auch hier genügend Spielraum wäre für eine zeitgemäße  Umgestaltung. Dazu käme das Steinhofgebäude nach erfolgter Sanierung mit Trauzimmer und weiteren Räumlichkeiten.
Somit kann abschließend festgestellt werden, dass sowohl die alte Grundschule als auch das ehemalige Sparkassengebäude ausreichende Kapazitäten für ein modernes Verwaltungskonzept aufweisen.

 

 

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